Smartwatches – Die Zukunft der modernen Armbanduhren ist positiv sowie negativ zu betrachten

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Die Thematik Smartwatches ist allgegenwärtig. Insbesondere sind eine Vielzahl von Fitnessarmbändern und Smartwatches auf dem Markt erhältlich. Smarwachtes drängen somit immer mehr zu den kaufwilligen Kunden vor. Es gibt zwar technische Unterschiede, welche Daten überhaupt gespeichert werden und wie akkurat diese Daten sind. Der Trend ist aber ganz klar erkennbar, dass man versucht, mit den neuen modernen „Armbanduhren“ möglichst eine große Menge an Daten über die jeweilige Person zu erfassen.

Der Markt

Wie man erkennen kann, ist der Markt rasant gewachsen und dies wird er auch weiterhin in den nächsten Jahren tun. Gerade bei den Smartwatches kann man erkennen, wie viel technisches Potenzial in diesen Geräten steckt. Vergleicht man die Entwicklung mit den ersten Smartphones bis dato, kann man erkennen, dass die Smartwatches in ein, zwei oder drei Jahren ein Vielfaches von dem leisten werden, was sie heute schon können. Es ist daher davon auszugehen, dass in der Zukunft mehr an Daten gesammelt werden. Damit können diese Daten im negativen sowie positiven Sinne genutzt werden.

Smartwatches und Co. sind die Zukunft, aber Vorsicht!

Es überrascht nicht, dass diese Datensammlung sicherlich nicht nur für den Anwender interessant ist, sondern auch für die beteiligten Hersteller und Unternehmen. Daher darf man nicht nur im Bereich der vernetzten Automobile die Frage nach dem Datenschutz stellen, sondern auch im Bereich der modernen Uhren (Smartwatches). In datenschutzrechtlicher Hinsicht besteht die Wichtigkeit des Themas darin, dass die Daten, die z.B. über eine Smartwatch gespeichert werden, regelmäßig einer Person unproblematisch zugeordnet werden können.

Für das Vorliegen von personenbezogenen Daten verlangt das Bundesdatenschutzgesetz immer nur einen individuellen Personenbezug.

Es reicht daher aus, wenn eine Person auch mit einem gewissen Aufwand identifiziert werden kann. Die Person muss nicht von vornherein genau identifiziert werden können. Das Bundesdatenschutzgesetz hat Regelungen für besonders sensible Daten getroffen. Das Gesetz unterscheidet daher zwischen personenbezogenen Daten und personenbeziehbare Daten, die noch einmal einen besonderen Schutz unterliegen wie z.B. Gesundheitsdaten.